Der Kanal-Übersetzer
Karussell, TikTok, YouTube, Longform. Wie dieselbe Geschichte auf jedem Kanal funktioniert, ohne dass du sie neu erfindest.
SIRENE ist ein Kurs übers Erzählen. Danach hören Menschen dir zu, bis du fertig bist. In deinem Newsletter, auf deiner Salespage, in deinen Ads, im Salescall – und am Freitagabend in der Küche beim langweiligen Spieleabend bei den Nachbarn.
Gestern Abend steh ich am Herd und rühr in irgendeinem Topf, und weil ich kurz eine dritte Hand brauche, ruf ich nach Töchterchen, die keine fünf Meter weiter auf dem Sofa sitzt und Bügelperlen nach Farben sortiert, mit dieser Verbissenheit, die Sechsjährige für Dinge aufbringen, die ihnen niemand aufgetragen hat.
Nichts.
Ich versuch es noch mal, lauter. Sie schiebt die Perlen von links nach rechts und wieder zurück und lächelt dabei. Die Welt um sie herum existiert nicht.
Beim dritten Mal brüll ich. Ich bin schon kurz davor, den zweiten Vornamen rauszuholen, diesen Notfallknopf jeder Elterngeneration.
Sie hört mich nicht.
Und dann sag ich, ganz beiläufig, mehr in den Raum als zu ihr:
„Hm. Ich glaub, ich hab noch Schokolade.“
Zwei Sekunden später steht sie neben mir, Hand ausgestreckt, Augen groß.
„Wo?“
Dreimal ihren Namen gerufen und gegen eine Wand geredet. Ein einziges Wort, und ich war der interessanteste Mensch der Wohnung.
An der Lautstärke lag das nicht. Das eine Wort hat eine Frage in ihrem Kopf aufgemacht, die beantwortet werden wollte, und gegen so eine Frage kommt kein Name an.
Genau das passiert dir jeden Tag, nur andersherum.
Du schreibst deinen Newsletter, du postest, du sitzt am Freitag in einer Runde und fängst an zu erzählen. Beim zweiten Satz wandert der erste Blick ab, beim dritten greift jemand zum Handy, und irgendwo zwischen deinem vierten und fünften Satz dreht sich die Unterhaltung weiter, als wärst du gar nicht dazwischengegangen.
Du erklärst dir das seit Jahren mit einem Satz, und der Satz ist bequem:
Ich kann das halt nicht. Mir fehlt dieses Erzähler-Gen.
Du kennst ja diesen einen Menschen. Der steht auf jeder Feier irgendwann in der Mitte, alle Köpfe drehen sich, und selbst die Leute, die längst gehen wollten, stehen mit der Jacke überm Arm noch eine halbe Stunde im Flur, weil er noch nicht fertig ist. Und daneben stehst du und denkst: warum kann ich das nicht?
Ich sag dir, warum du es nicht kannst, und die Antwort ist unangenehmer als Talent.
Weil es dir nie jemand beigebracht hat.
Der Typ auf der Feier hat kein besonderes Gen. Er hat ein Handwerk, das er zufällig aufgeschnappt hat, ohne zu wissen, dass es eins ist. Er hält Antworten zurück und könnte dir nicht erklären, warum das wirkt. Was er intuitiv macht, machst du ab heute mit Absicht, und Absicht schlägt Intuition an jedem Tag, an dem gearbeitet wird.
Talent ist die bequemste Ausrede der Welt, weil sie dich vom Versuchen freispricht. Sie kostet dich nur ungefähr alles: die Kunden, die zu jemandem gehen, der schlechter ist als du, aber besser davon erzählt. Die Mail, die niemand zu Ende liest. Und die Geschichte am Tisch, die du gar nicht erst anfängst, weil du schon weißt, wie es ausgeht.
Das Ganze hat einen Namen. Psychologen nennen es den Zeigarnik-Effekt: Dein Gehirn erträgt keine offene Frage, es will sie schließen, koste es, was es wolle, und solange sie offen ist, klebt die Aufmerksamkeit genau dort fest. Du kennst das als „nur noch eine Folge“ um halb eins nachts.
Erstaunlich ist, wie wenig Text dafür nötig ist.
Sechs Wörter reichen. Angeblich hat Hemingway sie geschrieben, wahrscheinlich stimmt das nicht, egal:
For sale: Baby shoes. Never worn.
Lies die drei Wörter am Ende noch mal.
Da steht nichts von einem Kind, nichts von einem Verlust, kein einziges Adjektiv, das dir sagt, wie du dich fühlen sollst. Trotzdem sitzt dir gerade ein Kloß im Hals, und den hast du dir selbst da rein gepflanzt.
In diesen sechs Wörtern stecken drei Bauteile, die man einzeln benennen, nachbauen und in jede Geschichte einsetzen kann, die du je erzählen wirst. In Lektion drei nehme ich sie auseinander, und danach siehst du sie überall. In Werbespots, in Serien, in dem Satz, mit dem dein Kollege am Montag von seinem Wochenende anfängt.
Wer sechs Wörter zerlegen kann, hat ein Handwerk, und Handwerk lernt man.
Falls du das gerade für einen netten Trick für Literaten hältst: „1.000 Songs in your pocket.“ Vier Wörter von Apple, und in deinem Kopf läuft ein ganzer Film. Über Speicherplatz steht da kein Wort. Oder „Red Bull verleiht Flügel“ – rein gar nichts über Koffein oder Extremsport, dein Kopfkino hat trotzdem schon begonnen.
Der Grund, warum ich mit einer Küchenszene anfange und nicht mit einer Conversion-Rate:
Es ist die Fähigkeit, dass ein Mensch dir zuhört, bis du fertig bist. Der Freitagabend in einer Runde, in der du sonst nach zwei Sätzen ignoriert wirst. Oder dein Gegenüber legt das Handy weg, ohne es zu merken, und will dann wissen, wie es ausgegangen ist. Kinder machen es einem da leichter, die fragen von selbst nach.
Das ist übrigens die Bühne, auf der du es zuerst merken wirst. An einem Tisch, an dem plötzlich niemand mehr dazwischenredet, lange bevor sich irgendeine Zahl bewegt.
Dafür gibt es im Kurs einen eigenen Teil: wie du überhaupt ans Wort kommst, wenn dir niemand eins erteilt. Was du machst, wenn dir einer reinredet, wenn jemand die Geschichte schon kennt oder dir die Pointe klaut.
Und wenn du damit Geld verdienst, nimmst du dieselbe Fähigkeit mit in deinen Newsletter, deine Posts, deine Landingpages, deine Ads und deine Verkaufsgespräche. Der Weg geht in diese Richtung, nicht umgekehrt. Wer erzählen kann, kann auch verkaufen. Wer nur verkaufen kann, langweilt im Alltag.
Er landet als privater Podcast-Feed in der App, die du sowieso benutzt. Spotify, Apple, Pocket Casts, was auch immer. Du brauchst dich nirgends einzuloggen, und es gibt keine Module, die sich erst Woche für Woche entriegeln.
48 Lektionen im Kern, keine länger als achteinhalb Minuten, die meisten kürzer. Zusammen sind das 2 Stunden 39. Ich nenn dir die Zahl so genau, weil du sie nach dem Kauf ohnehin in zwei Sekunden nachzählst.
Zwei Stunden 39 klingt nach wenig für einen Kurs. Ist es auch. Das ist Absicht.
Ich hätte jede Lektion auf 25 Minuten aufblasen können, mit Wiederholungen, Begrüßung und Rückblick auf die letzte Folge. Genau daran sterben gekaufte Kurse. Ich hab's bei den meisten Onlinekursen nie bis in Modul 2 geschafft. Hier ist nichts drin, was du überspringen kannst, und du kriegst den kompletten Kern an einem Sonntagnachmittag durch.
Dazu kommt ein Workbook mit 47 Seiten: die Roadmap zum Ausdrucken, die Formeln, die Raster, die Lückentexte, die Beispiele zum Ansehen. Alles, was Audio nicht kann. Beim ersten Hören brauchst du es nicht, es wartet auf dich, wenn du umsetzt.
Da feiere ich, dass es ein Arbeitsbuch dazu gibt. Es lässt Raum, all die Gedankengänge und Inspirationen zu verarbeiten, die während des Hörens aufpoppen. Und vor allem: das Gelernte auch umzusetzen.
Warum Audio und kein Video: Erzählen ist eine Hörsache, man lernt es von einer Stimme, so wie man es immer von Stimmen gelernt hat, du weißt ja, wie das früher war, am Lagerfeuer und so. Eine Pause an der richtigen Stelle kannst du nicht als Bulletpoint zeigen, und in dem Moment, in dem du verstehst, warum sie wirkt, hast du sie schon gehört.
Das ist Lektion drei aus dem Kurs. Zweieinhalb Minuten, komplett, ohne E-Mail-Eintragung. Wenn dir danach klar ist, wie das hier läuft, weißt du genug.
Kurz zum Namen, weil du dir wahrscheinlich schon deinen Teil dazu gedacht hast.
Im zwölften Gesang der Odyssee kommt Odysseus an einer Insel vorbei, auf der zwei Frauen sitzen und singen. Er weiß genau, was passiert, wenn er hinhört, am Strand liegen ja die Knochen der Männer, die vor ihm vorbeigefahren sind.
Also lässt er seiner Mannschaft Wachs in die Ohren stopfen und sich selbst an den Mast binden. Festbinden, mit Seilen, weil er weiß, dass er es sonst nicht aushält.
Und jetzt das, was fast alle falsch in Erinnerung haben: Die Sirenen singen ihm keine Liebeslieder. Sie rufen ihn bei seinem Namen, sie nennen ihn den Ruhm der Griechen, und dann versprechen sie ihm etwas ganz Bestimmtes. Sie wollen ihm von Troja erzählen. Von dem, was er selbst erlebt hat.
Sie singen ihm seine eigene Geschichte vor.
Daher die Seile. Nicht wegen schöner Stimmen, sondern weil kein Mensch an einer Geschichte vorbeikommt, in der er selbst vorkommt.
Der Haken an der Sache: Die beiden hatten nichts vorzuweisen. Nur einen Strand voller Knochen und ein Versprechen, das sie nie einlösen konnten. Deswegen mussten die Schiffe zerschellen.
Du hast etwas, das sie nicht hatten. Dir ist wirklich was passiert.
Und weil das hier trotzdem kein Kurs über griechische Mythologie ist, steht der Name für sechs Dinge, die du danach kannst:
Sechs Werkzeuge. Ganz ohne Felsen.
Danach schreibst du in zehn Minuten eine Story, die zu Ende gelesen wird. Keine große. Eine, die funktioniert. Am ersten Tag, bevor du eine einzige Grundlage gehört hast.
Danach ist der Satz „mir passiert nichts Erzählenswertes“ beerdigt. Dir passiert jeden Tag etwas, du schüttest es bloß jeden Abend wieder zu, und wie du damit aufhörst, dauert keine Minute am Tag.
Die Heldenreise kennst du, die kriegst du auch. Dazu, wie Japaner komplett ohne Konflikt erzählen, mit welcher Struktur Martin Luther King seine berühmteste Rede gebaut hat und mit welchen sechs Sätzen Pixar jede Geschichte durchleuchtet, bevor eine Sekunde Film entsteht. Am Ende hast du ein Arsenal und weißt, wann du welche Waffe ziehst.
Der Teil, der aus einer korrekten Geschichte eine macht, die man fühlt. Zitternde Hände statt „ich hatte Angst“. Diesen Teil bringt dir fast niemand bei, und ich hab einen Verdacht, warum: Frameworks verkaufen sich leichter als Handwerk.
Danach funktioniert dieselbe Geschichte am Küchentisch und im Newsletter. Laut erzählt, geschrieben, weitergetragen.
Der Rest liegt im Feed, sobald du drin bist. Blätter durch.
Eine Sache muss ich dir noch sagen, bevor du auf den Knopf drückst.
Geschrieben sind sie, alle 43. Die Arbeitsblätter dazu liegen fertig in deinem Workbook, ab dem ersten Tag, 21 Seiten. Du kannst sie also aufschlagen und nachsehen, ob ich dir hier was vom Pferd erzähle. Was fehlt, ist meine Stimme drauf.
Ich nehme sie in den nächsten Wochen auf, und sie landen in deinem Feed, sobald sie fertig sind. Ohne Aufpreis, ohne dass du irgendwas tun musst.
Karussell, TikTok, YouTube, Longform. Wie dieselbe Geschichte auf jedem Kanal funktioniert, ohne dass du sie neu erfindest.
Betreffzeilen, Mail-Sequenzen, VSL, Salespages, das Verkaufsgespräch. Die Kammer für alle, die davon leben.
20 Erzähl-Frameworks, von Aristoteles über Propp und McKee bis Save the Cat, jedes destilliert auf das, was davon übrig bleibt, wenn man es in der digitalen Zeit benutzen will.
Vier echte Texte, live repariert. Ein Werkstück von der ersten Zeile bis zur fertigen Mail, mit Kommentar zu jedem Zug.
Gut. Der Kurs ist auch keiner für Schriftsteller.
Du schreibst hier keine Romane, du lernst, wie man einen Alltagsmoment so erzählt, dass jemand zuhört. Das erste Mal machst du das nach ungefähr zwanzig Minuten Hörzeit, mit einer Formel, die du dir aus dem Workbook klaust.
Das ist der zweithäufigste Satz, und er stimmt nicht.
Du brauchst kein Drama, du brauchst Dienstagnachmittag. Der Hate-Kommentar, den du überlebt hast. Die fünf Minuten, die du gebraucht hast, bevor du deinen Preis laut aussprechen konntest.
Dazu gibt es einen ganzen Teil, und er beginnt mit einer Zeile pro Abend.
Kenn ich. Deshalb ist keine Lektion länger als achteinhalb Minuten und keine hat eine Begrüßung.
Und weil ich dich nicht kontrollieren kann und auch gar nicht will, gibt es eine Regel dazu: Hör den Kurs beim ersten Mal wie ein Hörbuch durch, ohne eine einzige Aufgabe. Die Umsetzung machst du im zweiten Durchgang. Beides führt ans Ziel, und eine Hausaufgabenpolizei gibt es hier nicht.
Eine Testhörerin, die den kompletten Kern durch hat, hat es von sich aus so zusammengefasst:
SIRENE ist dicht. Nicht, dass sie gesoffen hätte. Ich meine so dicht an Infos und anschaulich erklärten Zusammenhängen. Da macht es definitiv Sinn, das Ganze zunächst in einem Rutsch durchzuhören und danach in einzelnen, homöopathischen Dosen zu sich zu nehmen.
Diese Sorge halte ich für die wichtigste, weil sie ausgerechnet die ehrlichen Leute vom Erzählen abhält.
Die beste Antwort darauf hat ein Journalist gegeben, der für genau diese Erzählform zweimal den Pulitzer bekommen hat: Auswählen darfst du. Anordnen darfst du. Betonen darfst du. Erfinden nie.
Es gibt eine eigene Lektion über die Grenzfälle, die in der Praxis vorkommen: erinnerter Dialog, geraffte Zeit, zusammengelegte Figuren, vergessene Details. Und über den Grund, warum wahre Geschichten die besseren sind. Eine erfundene fliegt nämlich nicht zufällig auf, sie fliegt genau dann auf, wenn sie am meisten wert wäre, weil jemand nachfragt, den sie interessiert hat.
Hab ich. Steht so in meinem Newsletter, und ich nehm keine Silbe davon zurück.
Meine These damals: Je besser die Geschichte, desto schlechter der Pitch dahinter, weil eine gute Geschichte ihren Leser zufrieden zurücklässt, und ein zufriedener Leser kauft nichts, der lehnt sich zurück und denkt über die Geschichte nach.
Das stimmt immer noch. Es ist bloß kein Argument gegen das Erzählen. Es ist eins gegen die Art, wie es meistens beigebracht wird: als Dekoration, die man vor den Pitch klebt. Genau deswegen heißt eine Lektion in diesem Kurs „Die 10-Minuten-Story, die verkauft, ohne zu verkaufen“, und es gibt einen ganzen Bonus-Teil, der sich nur mit dem Übergang beschäftigt. Wer die Geschichte kann und den Übergang nicht, hat unterhalten. Sonst nichts.
Weil sie alles kann außer dem, was dir passiert ist.
Die Maschinen schreiben sauberer als du und ich. Genau deshalb klingt alles gleich. Das Einzige, was sich nicht generieren lässt, ist der Dienstagnachmittag, an dem dir etwas passiert ist, und die Art, wie du davon erzählst.
Dazu gibt es eine eigene Lektion, sie heißt „Erzählen, wenn alle Maschinen schreiben“.
Yay – dann kennst du ja das häufigste Problem: Frameworks zu besitzen ist wertlos, wenn man nicht weiß, wann man welches zieht. (abgesehen davon, dass es mindestens drölf Arten mehr gibt, eine gute Story zu erzählen)
Dafür gibt es eine Weiche, einen Entscheidungsbaum auf einer Seite. Und daneben alles, was der deutschsprachige Markt gern auslässt: Kishotenketsu, Rashomon, Sparklines, ABT, die Ira-Glass-Formel und jede Menge mehr.
Für diejenigen, die Menschen dazu bringen wollen, dass ihnen die Marmelade vom Sonntagsbrötchen auf die frisch gewaschene Hose tropft, weil sie nur eben noch am nächsten Absatz deines Textes kleben. Und am nächsten…
Und weil ich dir sonst irgendwas von Frühbucher-Bonus erzählen müsste, sag ich lieber, wie es wirklich ist: Du kaufst hier zwei Dinge, die noch fehlen. Die Bonus-Aufnahmen. Und die Erfahrung von jemandem, der den Kurs vor dir gemacht hat, denn davon gibt es bisher genau eine. Beides trägst du, also zahlst du weniger.
Wenn du wartest, bis alles fertig ist und ein paar Leute was dazu sagen können, zahlst du den vollen Preis. Das ist völlig in Ordnung, das ist die andere Hälfte desselben Geschäfts.
Ab dem Tag, an dem die letzte Bonus-Folge in deinem Feed liegt, kostet SIRENE 297 Euro.
Bezahlung über ThriveCart.
Wenn du reinhörst und merkst, das ist nichts für dich, schreib mir eine Mail, dann kriegst du dein Geld zurück, und ich frag nicht mal, warum.
Ich hab dir am Anfang von meiner Tochter erzählt, die mich dreimal nicht gehört hat.
Das Ärgerliche daran war nicht, dass sie mich ignoriert hat. Hat sie nämlich gar nicht. Sie hat mich schlicht nicht wahrgenommen, weil zwischen ihren Bügelperlen und meinem Rufen nichts war, das sie interessiert hätte.
Und ich glaube, genau da hört man auf.
Dreimal versucht, dreimal kam nichts zurück, und beim vierten Mal setzt man schon gar nicht mehr an, sondern schluckt den Satz runter, während die Runde weiterredet, und zieht später auf dem Heimweg den naheliegenden Schluss: Dann bin ich wohl einfach nicht der Typ dafür.
Die Welt ist voll von Menschen, die etwas zu erzählen hätten und lieber schweigen.
Du kannst weiter rufen. Oder du lernst in zwei Stunden 39, wie man das eine Wort findet, nach dem sich Köpfe drehen.
Markus
Falls du dich fragst, ob Töchterchen die Schokolade bekommen hat: natürlich nicht. Erstens weiß sie ganz genau, dass es abends keine mehr gibt. Und zweitens hätte ich einen Ruf zu verlieren.